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Es lohnt sich, den Ort mit seinem interessanten Dorfkern näher zu betrachten, den Brunnen am Markt sowie gepflegte Fachwerkhäuser.
 
Osterschmuck am Marktbrunnen

Ohne Wasser ist kein Leben möglich. Brunnen und Quellen dürfen nicht versiegen. Das kostbare Gut Wasser wurde verehrt. Deshalb  schmückte man beispielsweise in Franken  zur Osterzeit die Brunnen.
Seit  acht  Jahren wird der Carl - Alexander Brunnen am Markt in Dermbach geschmückt.
Die Mitarbeiterinnen des Museums und Frauen des evangelischen Mütterkreises binden alljährlich drei Girlanden aus Buchs und frischem Tannengrün für diesen Schmuck.
Eine Woche vor Ostern werden die Girlanden mit Eierketten umwickelt und mit tatkräftiger Unterstützung  der Bauhofmitarbeiter angebracht. Den Höhepunkt aber bildet das Aufstecken des schmiedeeisernen Lamms  - das christliche Symbol der Auferstehung -  am Abend des Karsamstag. Der Dermbacher
Schmiedemeister Otto Arnold hat  dieses Kunstwerk geschaffen.
                                                                                

Brunnen

Hinauf zum Kirchberg kommt man an der Dorflinde vorüber, unter der sich schon viele Generationen zum Kirmestanz getroffen haben.
Der Spruch daran ist von Superintendent Westhoff und lautet:
 
Unter der Linde im Morgenglanz,
Kinder seid froh bei Spiel und Tanz!
Unter der Linde in Mittagsglut,
Erquickt Euch im Schatten, wie wohl das tut!
Unter der Linde bei dämmernder Nacht,
Weilen und Wandern, bald ist' s vollbracht.

Ein weiterer Anziehungspunkt ist das Dermbacher Museum unterhalb der evangelischen Kirche.
Das Museum wurde 1932 von heimatkundlich interessierten Bürgern gegründet und war in einigen Räumen des Schlosses untergebracht. Nach dem Krieg wurden die Bestände ausgelagert und erst 1959 konnte in einer alten Villa in der Bahnhofstraße wieder ein Museum eingerichtet werden.
Heute befindet es sich im ehemaligen Gemeindeamt, einem schmucken Fachwerkhaus und macht die Besucher mit der Kultur- und Sozialgeschichte der thüringischen Rhön bekannt, zeigt Holzschnitzereien und die Korkschneiderei - eine Besonderheit Dermbachs bis 1990.
Die Attraktion der Ausstellung ist ein schwerer verschließbarer Eichenkasten, der dem legendären Rhönpaulus , einem Räuber des 18. Jahrhunderts, als Gefängnis vor seiner Hinrichtung am Galgen diente.
Im Museum befindet sich auch die Gästeinformation.

Gegenüber der katholischen Kirche befindet sich das Dermbacher Schloss.
Es entstand 1707 mit der Übernahme des Amtes durch Fulda. Fürstabt Adalbert von Schleiffras, dessen Wappen über dem Portal des Hauptgebäudes prangt, wollte Dermbach eine ansprechende Residenz als Sitz für die Amtsverwaltung geben.
Heute befindet sich im Gewölbekeller des Gebäudes der Schützenkeller der Dermbacher Schützengesellschaft 1885 e. V , im Erdgeschoss die Bibliothek sowie ein Rechtsanwaltsbüro. Im Obergeschoss hat der Bürgermeister seinen Sitz. Ebenso befindet sich auf dieser Etage das Trauzimmer und rechter Hand der große Gemeindesaal.
Im linken sanierten Seitenflügel des Schlosshofes befinden sich Vereinszimmer. Neben dem Schloss befindet sich die neue Schlosshalle.

Dermbach besitzt außerdem ein gepflegtes Freibad mit parkähnlichem Charakter. Viele schattige Stellen unter Bäumen laden zum Verweilen ein.

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